Der Weg zum ersten Buch - trendQueen schreibt


Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch mal die ersten Zeilen meines Entwurfs für ein eigenes Buch vorstellen. Ich habe schon etwas mehr geschrieben und bleibe aber an einigen Stellen hängen.
Ich werde jede Woche ein Stück mehr vorstellen. Wenn ihr Ideen habt was die Charaktere im nächsten Schritt machen könnten schreibt mir gerne Eure Ideen und Vorschläge an nicky.trend@gmail.com. Für jeden umgesetzten Vorschlag verschenke ich einen Dior Lipgloss :-) 

Los gehts...






Meine Welt sind die Farben. Sie drücken so viel aus und beschreiben Gefühle ohne ein Wort zu verlieren. Farben sind wie Beziehungen, sie bestehen alle aus den gleichen Grundbausteinen, jedoch ergeben sie gemischt tausend verschiedene Nuancen und Variationen. Jede Verbindung zwischen Mann und Frau scheint anders zu sein, riskiert man jedoch einen genaueren Blick erkennt man sehr schnell die vielen Parallelen.




1.







Die Beine angehockt, sitze ich an der Wand und starre auf den Fernseher. Öffentliche Vaterschaftstests, Lügendetektoren und andere zwischenmenschliche Probleme werden gerade im TV breitgetreten. Was ist bloß los mit der Menschheit? Nie zuvor waren Leute so mit den Problemen anderer beschäftigt und schalteten ihr Leben komplett ab. Liegt es vielleicht daran, dass wir in unserer Zeit die Konfrontation mit unserem eigenen Leben versuchen bestmöglich zu vermeiden?
 Plötzlich ertönt der neuste Hit von Rihanna, der von einem lauten brummen begleitet wird- mein Handy.
„Hey Emily was gibt’s?“ Emily ist meine beste Freundin. Ich kenne sie seit der Grundschule und sie ist wie eine Schwester für mich.
„Ich muss dir unbedingt was erzählen Hannah, du wirst es nicht glauben!!“, noch bevor sie anfangen konnte zu reden fing ich an wie blöd mit den Fingern auf dem Tisch zu trommeln.
„ Kannst du das bitte lassen Hannah? Du weißt ich mag das nicht!“
„ Maaaaan lass mir meinen Spaß, jetzt erzähl!“
„ Ich arbeite doch seit Montag in der neuen Abteilung und weißt du wen ich heute getroffen habe? JOSH…“


Pause. Josh…wer verdammt ist Josh??!

„ Ahhhhh Josh!“, ich versuchte meine Unwissenheit durch ganz exzellent gespielte Überraschung zu verbergen und eine willkürliche Aussage in den Raum zu werfen.
„ Wie lange ist das her? Es kommt mir vor wie eine Ewigkeit!“
„Hannah? Was ist denn eine Ewigkeit?  3Tage? Ich war am Samstag mit ihm aus.“ Mist. Der Josh…
„ Und was macht er bei dir auf Arbeit Süße? Er ist doch kein Stalker oder so?“
„Neeeeeein, er arbeitet in der Abteilung im 6. Stock!“ „ Ihr habt euch bei eurem Date aber schon unterhalten?“, fügte ich zynisch hinzu.
„Ja schon. Er meinte er arbeitet in der Modebranche, aber woher sollte ich denn wissen, dass er in meiner Firma arbeitet? Hannah du musst ihn kennen lernen er ist so süß! Und er hat nen richtigen Knackpo!“
„Ach Em, wo soll das bloß hinführen mit dir? Ist er dein Traumprinz? Genau wie Greg, Peter und Willi?“ Ich kannte Emily zu gut, als dass ich ihr Bild des Mr. Perfekt mit malen würde.
„ Du gönnst mir aber auch gar nichts. Morgen nach der Arbeit aufn Kaffee? Five at the bridge?“
„Five at the bridge, baby“, wiederholte ich, denn dies war unser Codewort für um fünf an der Brücknerstraße im Coffeeshop.
„Tschüss Süße!“, ich konnte nicht mal antworten, da hatte sie schon aufgelegt. Wahrscheinlich traf sie sich noch mit diesem Josh.  
Emily ist 24, größer als ich (was nicht schwer ist, denn ich bin gerade 1,63m) und hat lange braune Haare. Sie ist weder dick noch dünn und ihr Lächeln lässt jeden Mann dahin schmelzen. Monatlich kommt sie mit einem neuen Typen an, mit dem sie ein Haus bauen, Kinder zeugen und Hunde züchten möchte, doch bis jetzt hat sie es mit keinem ausgehalten.
Gerne wäre ich wie sie, aber leider meint es das Schicksal selten gut mit mir. Ein Höhepunkt der letzten Woche war, dass der Schaffner mit langen Schnauzbart und krummen Beinen mir zu gezwinkert hat. So viel dazu.
In der Küche machte ich mir einen riesen Pot Tee, auf dem in großen Buchstaben “LOVE“ geschrieben steht. Diese Tasse war ein Valentinstaggeschenk.
Nein, nicht vom Schaffner, sondern von Jim. Jim hat 2 Jahre meine Handtücher benutzt und in meinem Bett geschlafen und ich dachte es wäre mein Traummann. Man könnte meinen, Traummann ist mein Lieblingswort- stimmt auch, denn von Männern sollte man nur Träumen. Bis jetzt hatte ich nur Unannehmlichkeiten oder besser gesagt Heulkrämpfe, Nervenzusammenbrüche und die schlimmsten Rachegedanken. Dazu später mehr..

Überall stehen Umzugskisten und in den Ecken türmen sich Berge von ungewaschener Wäsche. Vor mittlerweile zwei Wochen bin ich umgezogen oder besser gesagt ausgezogen. Jim und ich haben unsere gemeinsame Wohnung in Zehlendorf aufgelöst und nun habe ich mir eine kleine Wohnung in Mite gesucht. Man könnte meinen in einer 45 qm „großen“ Wohnung kann nicht solch eine Unordnung entstehen. Falsch gedacht!
Ich raffe mich auf und räume die leere Weinflasche und die Pizzaschachtel weg, die noch vom Wochenende im Wohnzimmer liegen. Ein Weinfleck auf dem beigen Teppich stellt für mich nicht die geringste Herausforderung dar.

Wie entfernt man Weinflecken

Eine kleine Anleitung:

  1. Teppich unter dem Tisch hervorziehen (Tisch beiseite stellen wäre zu einfach)
  2. Fleck böse angucken
  3. Teppich zusammenrollen und an die Eingangstür stellen.
  4. Die ganze Woche vergessen den Teppich wegzuschmeißen und sich am Freitag darüber ärgern
  5. Samstag einen neuen besorgen
  6. In rot oder wahlweise schwarz, um die Wiederholung von Schritt 1-5 zu vermeiden



1 Kommentar:

datenraum für immobilien hat gesagt…

Kann man das Buch auch irgenwo finden? In den der Bücher kann man auch gut investieren. Ich empfehle das mithilfe VDRs zu machen.

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